Enactus beim Entrepreneurship Summit in Berlin
26. Oktober 2026
Vom Wissen zum Handeln: Wie studentische Ideen zu verantwortungsvollen Startups werden
Parallel zu unseren regionalen Trainingswochenenden fand in Berlin der Entrepreneurship Summit statt. In der Session „Vom Wissen zum Handeln - wie studentische Ideen zu verantwortungsvollen Startups werden“ kamen verschiedene Perspektiven aus dem Enactus-Netzwerk und der Entrepreneurship-Förderung zusammen. Gemeinsam diskutierten Oliver Faber, Geschäftsführer von Enactus Germany, Maximilian Bauer von Enactus Berlin, Carmen Ludwig von der Körber-Stiftung und Dominik Nitsch, Enactus-Alumnus, darüber, wie aus studentischen Ideen konkrete gesellschaftliche Wirkung entstehen kann.

Im Mittelpunkt standen vier Zutaten, die für die Entwicklung eines Impact-Startups entscheidend sind: Geld, Idee, Partner:innen und Team sowie die passenden Skills. Die Teilnehmenden konnten sich im Raum frei zu den Themen positionieren, die sie besonders beschäftigten. Dabei zeigte sich schnell: Vor allem der Austausch rund um Partner:innen und Team stieß auf großes Interesse. Auch nach der Session wurden die Gespräche engagiert weitergeführt.
Die Perspektiven auf dem Podium machten deutlich, wie vielfältig die Wege von der Idee zur Umsetzung sein können. Maximilian Bauer berichtete von seinen Erfahrungen mit seinem eigenen Enactus Startup ZweiMahl, während Carmen Ludwig ihre Arbeit bei der Körber-Stiftung einbrachte. Dort leitet sie den neuen Bereich Entrepreneurship und begleitet mit dem Körber Start-Hub in Hamburg junge Menschen dabei, ihre Ideen in die Praxis umzusetzen. Auch Dominik Nitsch teilte seine Erfahrungen: 2013 gewann er mit Enactus München und dem Projekt One Dollar Glasses den Enactus World Cup. Heute ist er mit seiner eigenen Gründungstätigkeit unternehmerisch aktiv.
Eine zentrale Erkenntnis der Session: Gute Ideen allein reichen nicht aus. Entscheidend ist, frühzeitig Kontakte zu knüpfen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und Menschen zu finden, die mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen weiterhelfen können. Genau hier setzt die Arbeit von Enactus an: Studierende werden dabei unterstützt, im Team unternehmerische Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln und aus Wissen konkretes Handeln werden zu lassen.
Die Session hat gezeigt, wie wichtig starke Netzwerke, gegenseitige Unterstützung und der Austausch zwischen unterschiedlichen Akteur:innen für verantwortungsvolles Unternehmertum sind. Gleichzeitig wurde sichtbar, welchen Beitrag Enactus Germany zur deutschen Entrepreneurship-Landschaft und zur Förderung der nächsten Generation von Impact-Gründer:innen leistet.
Wir bedanken uns bei der Stiftung Entrepreneurship für die Einladung und die gelungene Organisation des Summits sowie bei allen Podiumsgästen und Teilnehmenden für die inspirierenden Impulse und Gespräche. Wir freuen uns darauf, die geknüpften Kontakte weiterzuführen und gemeinsam daran zu arbeiten, dass aus guten Ideen wirksame Lösungen werden.