ReSoil

[Enactus Mannheim]

Das Problem:

Ca. 80% der Einwohner Ugandas und Sambias sind in der Landwirtschaft tätig. Die meisten betreiben dies als Subsistenzwirtschaft. Unfruchtbare Böden, extreme klimatische Verhältnisse und ineffiziente Anbaumethoden führen aber zu einer Zunahme der Bodendegradierung. Daraus resultiert ein nahezu unfruchtbarer Ackerboden, der einen dramatischen Rückgang der Ernteerträge verursacht, und somit eine Bedrohung der Existenzgrundlage für die Subsistenzbauern bedeutet. Um diesen Problemen zu begegnen, haben wir, das Projekt „ReSoil“, uns vorgenommen, Bodenerosion zu unterbinden, um Armut zu verhindern.


Unsere Projektidee:

Wir wollen die Landwirtschaft auf eine nachhaltige Weise effizienter gestalten. Dazu nutzen wir das kürzlich wiederentdeckte Terra-Preta-Verfahren. Terra Preta ist eine äußerst nährstoffreiche Erde, die vor über 7000 Jahren von den Ureinwohnern des Amazonas entwickelt wurde. Durch die Fähigkeit Mikroorganismen, Wasser und Nährstoffe zu speichern, führt Terra Preta nicht nur eine deutliche Ertrags- und Effizienzsteigerung herbei, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, da einerseits chemischer Dünger vermieden und andererseits eine große Menge an klimaschädlichem CO2 im Boden gebunden werden kann. Nach dem Vorbild des Terra-Preta-Verfahrens ist es uns mit Experten der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg gelungen, Rezepturen zu entwickeln, die auf die lokalen Gegebenheiten in Uganda und Sambia zugeschnitten sind. „ReSoil“ ist eine Zusammensetzung aus den lokal verfügbaren Komponenten Kompost, Dung, Biokohle und Zwiebeljauche. Damit haben wir eine ökologisch-nachhaltige Lösung für die Kleinbauern gefunden, die Bodenfruchtbarkeit mit bezahlbaren und lokal verfügbaren Ressourcen langfristig aufrechtzuerhalten.

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Benedict Cohausz